Die besten Google-Eastereggs

google easter eggs

Hat Google wirklich Humor?

Die Zahlen zu Google sind gigantisch. Die Suchmaschine Google ist mit Längen-Vorsprung die grösste Suchmaschine. Weit über acht Milliarden Webseiten können über Google gefunden werden, täglich werden es ein paar tausend mehr.

Über 200 Kriterien entscheiden über das Pageranking einer Webseite, auch das ist einzigartig.

Google besitzt auch die weltrösste Rechnerleistung auf privater Basis was auch den enormen Stromverbrauch erklärt. Alleine das Rechenzentrum in Oregon benötigt pro Stunde 180000 Kilowatt.

Umsatz und Gewinn von Google durch bezahlte Werbung steigt und steigt, was auch die Aktien im Wert steigen lassen. Der Reingewinn lag im letzten Jahr bei deutlich bei über 90 Milliarden Dollar Umsatz. Rund 20 Milliarden wurde als Gewinnüberschuss an die Aktionäre ausbezahlt.

Google ist als harter Geschäftspartner bekannt und lässt sich seine Dienstleistungen fürstlich bezahlen.

Aprilscherze oder auch „in den April schicken“ ist nicht neu

Die ältesten Überlieferungen zu Aprilscherzen stammen in Deutschland aus dem Jahre 1680. Auswanderer aus Europa brachten im der Folge diesen Brauch auch in die USA. Der Sinn und Zweck eines Aprilscherzes besteht darin, möglichst viele Leute mit einer erfundenen Story zu veräppeln, „in den April zu schicken“

In den Anfängen dieses Brauchtums.wurden solche „Geschichten“ von Mund zu Mund weiter gegeben. Bald mal folgten Zeitungen und das Radio, später auch die TV Anstalten. Wie könnte es anders sein in der heutigen Zeit, mit dem Internet lassen sich solche „Falschmeldungen“ inert Sekunden um den Globus verbreiten. Seit 2011 hat dieser Brauchtum auch bei Google einen festen Platz in der Agenda. Jährlich zum ersten April verbreitet Google irgendeine, mehr oder weniger gute Falschmeldung.

Zum 1. April in jedem Jahr zeigt Google Humor

Über Humor kann man diskutieren oder gar streiten. Die von Google ins Netz gestellten 1. Aprilscherze zu bewerten ist eine Sache des eigenen Humors. Bei der Durchsicht der Reaktionen entsteht jedoch eher der Eindruck Google-Aprilschwerze werden nicht als besonders originell gewertet, das weil der Eindruck einer offensichtlichen Falschmeldung zu schnell erkennbar ist.

Gute Aprilscherze zeichnen sich dadurch aus, dass die erfundene Geschichte noch immer halbwegs glaubhaft ist. Erst beim genaueren analysieren darf die Meldung als Aprilscherz erkenntlich sein. Google scheint da doch noch etwas Mühe zu haben wirklich gelungene 1. Aprilscherze zu kreieren.

2011 ging Google mit den ersten Aprilscherzen an den Start. Auf Google England wurde verbreitet mit einem Update sei es möglich auch die Tiersprache übersetzen zu können.

Ebenfalls im Jahre 2011 postete Google einen vermeintlich 2. Scherz. Dazu wurde versucht den Usern zu „verklickern“ das die Suchmaschine Google mit „Autocompletern“ arbeitet, also die Datenbanken manuell nach den Suchbegriffen durchforstet wird. Für interessierte Jobsuchende wurde gleich noch ein Anforderungsprofil angehängt.

Am 1. April 2012 liess Google verlauten die beliebte YouTube Plattform werde nach acht erfolgreichen Jahren geschlossen. Alle gelisteten Filme würden gelöscht. Als Zugabe wurde verbreitet es würde ein 12 stündiges YouTube-Video zu sehen sein in dem die besten Beiträge prämiert würden. Dieser Aprilscherz fand grosse Beachtung da dies rein theoretisch möglich gewesen wäre.

Der 1. Aprilscherz 2013 hingegen war doch etwas weniger originell. Angekündigt wurde eine neue Funktion bei Google-Maps. Dadurch wäre es möglich verschollene Schätze zu finden. Gewarnt wurde vor Piraten und dass die „Schatzkarte“ beim öffnen zerreissen könnte.

Auch nicht vom Feinsten war der 1. Aprilscherz 2014. Hier wurde verbreitet Google-plus würde nach dem Zufallsprinzip anstelle des echten Users ein Bild von (Night Rider) David Hasselhoff einfügen. Auch dieser Gag ging doch eher nach hinten los.

2014 hat Google aus dem Vollen geschöpft und noch zwei weiter Falschmeldungen verbreitet.

So würde ab sofort Google auch interplanetare IP-Adressen erkennen. Somit können nun auch Webseiten von anderen Planeten aufgerufen werden.

Zudem wurde ein uniformed business descusions – Workshop angeboten.

Der Scherz zum 1. April 2015 kann zu den besseren Gags gezählt werden. Verbreitet wurde, dass Google Maps Australien berechnen konnte dass sich der Äquator jährlich etwas verschiebt. Nicht weniger wie 25 Kilometer. Das würde dann bedeuten Cape York als nördlichster Punkt von ganz Australien müsste schon im Jahre 2055 zur Hemisphäre des Nordens gerechnet werden.

Ein kreatives Jahr war für Google 2016. Gleich drei scherze wurden verbreitet. Erwähnenswert scheint lediglich der Gag von Google Holland. Da sich Google bekanntlich seit längerer zeit mit selbstfahrenden Autos beschäftigt wurde zum 1. April das erste selbstfahrende Fahrrad proklamiert. Diese „Ente“ fand grosses Interesse.

Der Mic-Drop-Scherz ebenfalls aus dem Jahre 2016 löste dermassen Protest-stürme aus so dass dieser sehr bald vom Netz genommen werden musste.

Auch die vorgestellte „Neuerfindung“, Socken die sich leicht finden lassen könnte den meisten Lesern bestenfalls ein müdes lächeln abringen.

Der 1. Aprilscherz 2017 von Google ging wohl „in die Hose“. Mit einem Update von Google Maps erscheint auf dem Startbild ein zusätzlicher Icon. Wer diesen Icon anklickt wird mit dem Pac-Man-Spiel überrascht. Dieser Icon ist jedoch verpikselt, so dass nicht erkennbar ist was sich dahinter versteckt. Die Mehrheit der User fand diesen Gag mehr als geschmacklos, die Rede war von Frechheit und so weiter.

Auf den Punkt gebracht

Google und Aprilscherze sind keine wirklich gute Kombination. Hier an dieser Stelle hat Google noch enormen Handlungsbedarf. Humor und in den April schicken schaut doch etwas anders aus.

Finden Sie eine Liste aller Eastereggs von Google auf Wikipedia.